Acmonital
Dieser Münzstahl besteht aus rund 82 % Eisen und 18 % Chrom.Ag=Silber
Bei der Abkürzung "Ag" handelt es sich um das Münzmetall Silber.
Al=Aluminium
Aluminium ist ein sehr leichtes und weiches Münzmetall, das silbrig glänzt. In reiner Form ist Aluminium für die Münzprägung schlecht geeignet und wird heute nur noch als Legierung benutzt.
Aluminiumbronze:
Dieses wichtige Münzmetal besteht vorwiegend aus Kupfer und etwas Aluminium.
Bi=Billon
Kupfer und Silber verbinden sich zu dieser Legierung, die zum größten Teil aus unedlen Metallen besteht.
Bimetallmünze
Eine Bimetallmünze wird in zwei unterschiedlichen Metall-Legierungen geprägt.
Blei
Blei ist nicht als Münzmetall geeignet, da es zu weich und feuchtigkeitsanfällig ist. Bei Münzfälschern hingegen wurde öfters zu Blei gegriffen. Auch Antike Münzen wurden teilweise in Blei hergestellt.
Bronze: Br
Diese Legierung aus Kupfer und Zinn zeichnet sich durch ihre besondere Härte aus und wurde schon in der Antike zur Münzprägung verwendet.
Chromstahl
Hochwertiger Stahl, dem 13-19% Chrom zugesetzt wird, womit eine größere Härte und Verschleißfestigkeit erzielt wird. Dieser Werkstoff wurde auch für Prägewerkzeuge verwendet. In Verbindung mit Nickel (ca. 10%) ist die Legierung auch noch korrosionsbeständig. Trotz aller Vorteile wurden diese Verbindungen sehr selten zur Münzherstellung genutzt, da durch die hohen Presskräfte die Prägewerkzeuge zu schnell abgenutzt worden wären
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Cu-Ni=Kupfernickel
Kupfernickel ist eine Legierung aus den Metallen Kupfer und Nickel. Viele silberglänzende Umlaufmünzen wurden aus dieser Legierung im Mischungsverhältnis 3:1 geprägt. Wegen Allergiegefahr wird bei den Euro und Cent heute weitgehend auf Nickel verzichtet.
Cu=Kupfer
Bei der Abkürzung "Cu" handelt es sich um das Münzmetall Kupfer.
Fe=Eisen
Bei der Abkürzung "Fe" handelt es sich um das Münzmetall Eisen.
Eisen=Fe
1. Das Metall, chemisches Zeichen Fe, fand schon früh Verwendung als vormünzliches Gerätegeld, z.B. in Form von eisernen Spießen im archaischen Griechenland (siehe Obolos) oder als afrikanisches Eisengeld. Im antiken Griechenland finden sich die ersten Eisenmünzen schon im 4. Jh., in China im 3. Jh. vor unserer Zeitrechnung. Aufgrund der unerwünschten Eigenschaft, leicht zu rosten, fand Eisen als Münzmetall sehr selten Verwendung. Während und nach dem Ersten Weltkrieg (1915-1922) wurden die eisernen 5- und 10-Pfennig-Stücke des Deutschen Reichs verzinkt (sheradisiert). Dieses Veredlungsverfahren sollte die Oxidation an den Oberflächen der Münzen verhindern. Die österreichisch-ungarischen 2-, 10- und 20-Heller/Fillér-Stücke von 1916/17 wurden gegen den Rost zusätzlich noch brüniert. Als weitere Methode empfahl sich das Chromatisieren (Verchromen) der Münzoberfläche. Auch im zweiten Weltkrieg und danach wurden Eisenmünzen veredelt oder aus Acmonital (Chrom-Nickel-Stahl) hergestellt. Im modernen Münzwerkstoff Magnimat, der in der Bundesrepublik Deutschland vermünzt wurde, sind auch Eisenbestandteile enthalten.
2. Bezeichnung für die Münzstempel nach dem Herstellungsmaterial Eisen. So wurden denn auch die Medailleure früher Eisengraber oder Eisenschneider genannt. © Münzenversandhaus Reppa GmbH
Elektron
Eine natürlich vorkommende Legierung aus Gold und Silber, ursprünglich als eigenes Metall betrachtet. Das Elektron wurde im 7. Jh. v.Chr. in den griechischen Städten Kleinasiens (Lydien) zur Herstellung von Schmuck, Gerät und den ersten Münzen verwendet. Das griechische Wort wurde aus ungeklärten Gründen außerdem noch zur Bezeichnung von Bernstein verwendet. Als man ab dem 6. Jh. v.Chr. die Metallscheidung kannte, wurde in Kleinasien (Mytilene, Phokaia) eine gleichmäßigere, künstliche Elektronlegierung (30-35% Gold) zur Münzprägung hergestellt. Später sind Elektronmünzen gelegentlich aus Karthago, dem Königreich Bosporus und von keltischen und germanischen Stämmen bekannt.
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Gold=AU
Das begehrteste Münzmetall der Welt. Es wird zumeist in Legierung mit Kupfer, Silber, Nickel, Neusilber oder Palladium verarbeitet. Je höher der Reingehalt, desto weicher ist das Gold.
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