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Münzlexikon / Numismatik-Lexikon - J

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Januskopf

Die Darstellung des doppelköpfigen Janus findet sich auf vielen frühen Münzen (vor allem auf Assen) der Römischen Republikzeit bis ins 1. Jh. v.Chr. Auch einige griechische Münzen zeigen den Doppelkopf, meist ist ein Gesicht bärtig, das andere unbärtig dargestellt. Dies wird meist als Gegensatzpaar, männlich-weiblich oder jugendlich-alt, gedeutet. Die gänzlich unbärtige Darstellung erscheint zwischen 225 und 212 v.Chr. auf den Vs.n der silbernen Quadrigati und den ersten, sehr seltenen Goldmünzen (Statere und ihre Halbstücke) der Römer. Der unbärtige Januskopf wird manchmal auch als Doppelkopf des Fontus, des Sohnes von Janus, gedeutet. Einige römische Münzen der Kaiserzeit (Hadrian bis Gallienus) zeigen Janus als Ganzfigur mit der Aufschrift IANO CONSERVAT(ori). Auf Assen und Sesterzen des Kaisers Nero findet sich die Abbildung der Januspforte als Friedenssymbol mit der Aufschrift IANUM CLVSIT.

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