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Prägung

In der Münztechnik bezeichnet man mit Prägevorgang die Herstellung von Münzen aus Plättchen (Schrötlingen), indem das Metall im Prägestock (zwischen zwei Prägestempeln und dem Prägering) durch hohen Druck (Stoß, Schlag) verformt wird. Früher wurden die Münzen durch Schlag mit dem Hammer per Hand (Hammerprägung) hergestellt. Zwischen dem 16. und 18. Jh. erfolgten Neuerungen in der Prägetechnik (Klippwerk, Rosswerk, Walzenwerk, Spindelprägewerk), deren Einführung man wegen des Widerstands der Münzarbeiter teilweise nur sehr zögernd durchsetzen konnte. Die modernen Prägepressen beruhen auf dem Prinzip des 1817 von Uhlhorn erfundenen Kniehebelprägewerks. Heute erfolgt die Zuführung der Platten, die Prägung und die Abführung der Münzen vollautomatisch.

© Münzenversandhaus Reppa GmbH












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