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Siebenkreuzer

Bereits Ende des 17.s Jh. stiegen in Österreich die 6-Kreuzer-Stücke auf den Wert von 7 Kreuzern. Trotzdem prägte man in der ersten Hälfte des 18. Jh.s weiter 6-Kreuzer-Stücke. Schließlich nahm man die Einführung des Konventionsfußes zum Anlass, die Prägung des 6-Kreuzer-Stückes zu beenden und das 7-Kreuzer-Stück im Gewicht von etwa 3,24 g (422/1000 fein) auszumünzen. Die im Volksmund auch Siebener genannten Stücke wurden in Österreich zwischen 1751 und 1776 geprägt. Sie zeigen auf den Vs.n die Büste der Kaiserin Maria Theresia, seit 1765 auch die ihres Sohnes Joseph II., auf den Rs.n den gekrönten Doppeladler mit Wappen, darunter die Wertzahl VII. Im Jahre 1802 wurden in Österreich die 1795 geprägten 12-Kreuzer-Stücke im Gewicht von 4,68 g (250/1000 fein) zu 7-Kreuzer-Stücken umgeprägt. Diese Siebener zeigen auf den Vs.n den Doppeladler, auf den Rs. die Wertzahl 7 im Viereck. Sie wurden 1807 auf 6 Kreuzer gesetzt und noch im selben Jahr verrufen.

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